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Irgendwas mit Medien? Nein, irgendwas mit Mittelalter! IRMIMI erweckt mittelalterliche Handschriften und ihre Storys zum Leben. Denn sie erzählen uns, was war, und erlauben uns, in die Welt von damals einzutauchen und unsere vielleicht etwas besser zu verstehen. Denn Handschriften sind mehr als beige Fetzen!
Irgendwas mit Medien? Nein, irgendwas mit Mittelalter! IRMIMI erweckt mittelalterliche Handschriften und ihre Storys zum Leben. Denn sie erzählen uns, was war, und erlauben uns, in die Welt von damals einzutauchen und unsere vielleicht etwas besser zu verstehen. Denn Handschriften sind mehr als beige Fetzen!
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Sunday Dec 18, 2022
Sunday Dec 18, 2022
Huch, da bin ich noch mal! Ich möchte euch und Irmimi doch noch einmal vernünftig ins Jahresende entlassen :) Mit Kochlöffel leckenden Trollen, Zaubersprüchen aus der Community und einem Adventskalender :))
Habt eine schöne Weihnachtszeit und macht mal chilli vanilli! Danke an alle, dass ihr meinen Podcast hört! Mit ganz viel Liebe
eure Katrin
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Links
- Livestream bei Heldendumm
- Der Instagram-Adventskalender von Björn "Der Geschichtsler" und Irmimi :)
- Folge 6 zum Nekronomikon und zur isländischen Leichenhose
- Namen der 13 isländischen Weihnachtsmänner (unten auf der Seite)
- Gäste beim Heldendumm-Livestream waren:
Digitale Anomalie (Podcast)
lcp_ictures
Déjà-vu-Geschichte (Podcast)
Afaldra (Podcast)

Sunday Nov 13, 2022
Sunday Nov 13, 2022
In Folge 3 der Zauberspruchreihe geht es um Würmer ... nicht die Würmer, die wir so kennen, sondern die Würmer in all ihren möglichen Variationen des Mittelalters! Was Dämonen- und Sympathieglaube damit zu tun haben, was ein Wurmsegen ist und warum mittelalterliche Würmer Google Maps gebrauchen könnten, klären wir in der Folge :)
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Links zur Episode
- Folge 1 Zauberspruchreihe: Irmimi verhext!
- Folge 2 zauberspruchreihe: Ein Zauberspruch-Template?
- Pro Nessia: Cod. 751 (Handschriftencensus)
- Ferngespräch zum Thema Aberglauben
- Die Mark Brandenburg
- Tourdaten Methodisch inkorrekt!
- Deutsche Depressionsliga e. V.
Literatur
- Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter
- Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen
- Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde
- Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens
- Wolfgang Beck: Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung.
- Stephan Müller: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie. Zweisprachig. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Reclam-Heft, Stuttgart 2007.

Sunday Oct 16, 2022
Sunday Oct 16, 2022
Effi Briest war gestern! In dieser Folge schauen wir uns mal die Struktur und den Aufbau eines Zauberspruches an! Aber keine Angst – das wird kein Deutschunterricht :)
Vielmehr blicken wir auf die zweigliedrige Struktur der Merseburger Zaubersprüche und schauen uns an, wie man heidnisches Personal ganz einfach durch christliches ersetzt, um Pferdefüße oder auch Menschen zu heilen. Dafür nehmen wir nur ein vergangenes Ereignis und eine Beschwörungsformel – easy, oder?
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Links zur Episode
- Irmimi verhext! Folge 1 der Zauberspruch-Reihe
- Trierer Pferdesegen (Handschriftencensus)
- Merseburger Zaubersprüche (Handschriftencensus)
Literatur
- Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter
- Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen
- Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde
- Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens
- Wolfgang Beck: Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung.
- Stephan Müller: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie. Zweisprachig. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Reclam-Heft, Stuttgart 2007.

Sunday Oct 02, 2022
Sunday Oct 02, 2022
Harry Potter, Der Herr der Ringe und magische Tierwesen – der Bezug zu Magie im 21. Jahrhundert ist ein romantischer und verklärter. Wir lassen uns von Film und Fernsehen verzaubern und würden gerne selbst die Kunst der Magie beherrschen – die Sehnsucht wird durch die Medien verstärkt und wir tauchen ein in eine magische Welt abseits unseres Alltags. Doch kennen wir auch ein negatives Bild von Magie, etwa im Kontext der frühneuzeitlichen Inquisition und der Hexenprozesse. Dass es Magie im realen Leben gibt, etwa in Form von Zaubersprüchen, werden viele von uns erst einmal verneinen, verorten wir diese eben in der fiktionalen Welt oder in einer von Glauben und Aberglaube geprägten Vergangenheit. Doch gibt es durchaus „echte“ Magie. Besser gesagt, die schriftlich fixierten Zaubersprüche, die uns in historischen Quellen vorliegen! Und genau hier klingeln Irmimis Ohren :)
Doch bevor wir uns in die Quellen stürzen, möchte ich mit dieser Auftakt-Folge ein paar Dinge rund um Zaubersprüche klären: Was ist ein Zauberspruch überhaupt? Wer hat sie ausgeführt? Und vor allem wie?
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Links zur Episode
Zeitschrift "Die Mark Brandenburg"
Literatur
- Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter
- Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen
- Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde
- Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens

Sunday Sep 18, 2022
Sunday Sep 18, 2022
"Braaaains" ... "More braaaains!" Heute bewegen wir uns ins Reich der lebenden Toten im Mittelalter – zu Zeiten Thietmars von Merseburg im 11. Jahrhundert. Zugegeben etwas anders als in dem Klassiker "Reanimator" ;)
Doch schreibt Thietmar in seiner Chronik nicht nur schnöde die Geschichte der sächsischen bzw. ottonischen Herrscher nieder, er lädt uns ein in in die gruselige, aber interessante Welt der Wiedergänger – bzw. wie er sie wahrnahm. Hier stützt er sich auf (zuverlässige ...) Aussagen aus zweiter Hand und hatte auch selbst die ein oder andere Begegnung. So oder so verrät uns Thietmars Chronik ein wenig über die (seine) Wahrnehmung bzgl. Dies- und Jenseits, aber auch über den Umgang mit dem Tod!
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Links zur Episode
- Folge 19 zur Sachsengeschichte
- Folge 14 zu Maximilian
- Buchtipp: Michael Ranfft, Tractat vom Kauen und Schmatzen der Todten in Gräbern.
- Thietmars Chronik, Dresdner Handschrift (Digitalisat)

Sunday Jun 26, 2022
#20: Weltuntergang und einmalige Wörter – das Muspilli
Sunday Jun 26, 2022
Sunday Jun 26, 2022
Laut Elias Steinmeyer ist das Muspilli "das verzweifeltste Stück der ahd. Litteratur". Zumindest trägt das Muspilli aufgrund seiner Überlieferung, seinem inhaltlichen und sprachlichen Aufbau und nicht zuletzt seines recht auffälligen Namens viel Deutungspotenzial in sich. Und seien wir ehrlich: Dass es im Muspilli um den Weltuntergang geht, trägt auch noch mal erheblich dazu bei, das Teil einfach spannend zu finden ;) In Folge 20 schauen wir uns mal dieses sehr komplexe, aber einfach faszinierende Stück "Verzweiflung" an!
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Links zur Episode:
- Das Muspilli im Handschriftencensus
- Folge 9: Zur Karolingischen Bildungsreform
- Epochentrotter: Podcastfolge zur translatio imperii
- Die Seite von Dr. Daniel Pachurka
- Dr. Daniel Pachurka im Podcast "Pergament und Mikrofon"
Literatur:
- Steinmeyer, Elias von: Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler. Berlin 1916.
- Kolb, Herbert: "Vora demo Muspille". Versuch einer Interpretation. In: Zeitschrift für Deutsche Philologie, Bd. 83 (1964), Heft 1, S. 2-33. S. 33: "daß das Muspilli gerade durch die Gegenüberstellung des Jüngsten Gerichts und weltlicher Rechtsformen, in der bewussten Verflechtung beider [...] eine Dichtung von großer Eigenart und Eigenständigkeit bildet"
- Bostock, J.K.: A Handbook on Old High German Literature (Second Edition revised by K.C. King and D. R. McLintock). Oxford 1976. S.141: "It is possible [...] to trace a logical progression of thought throughout the poem, in spite of the obvious changes of emphasis which occur."
- Janota, Johannes: Endzeitwissen in der althochdeutschen Literatur: Das „Muspilli“. In: Krimm, S./ Triller, U. (Hgg.): Der Engel und die siebte Posaune... Endzeitvorstellungen in Geschichte und Literatur. München 2000, S. 26-46.
- Müller, Stephan, Althochdeutsche Literatur - Eine kommentierte Anthologie Althochdt /Neuhochdt, Stuttgart 2007.

Sunday Jun 12, 2022
#19 1/2: Irgendwas mit Urlaub!
Sunday Jun 12, 2022
Sunday Jun 12, 2022
Ihr Lieben, ich gönne mir ein paar Tage Auszeit, Irmimi geht also in eine kleine Urlaubspause :) Am 26.06. geht es dann frisch weiter mit einer neuen Folge!
Doch bis dahin möchte ich wissen: Was begeistert dich am Mittelalter oder an Geschichte generell? Was fasziniert dich? Warum hörst du z. B. gerne meinen Podcast oder andere Geschichtspodcasts? Wieviel Geschichte bzw. Mittelalter steckt in deinem Alltag? Ich bin neugierig ;) Schick mir gerne eine Sprachnachricht oder eine Mail an hey@irgendwasmitmittelalter.de und ich lese die eingehenden Nachrichten vor bzw. spiele sie ab! Wenn du anonym bleiben möchtest, sag mir auf jeden Fall Bescheid, ansonsten lese ich den Vornamen vor :)
Ich freue mich, deine Faszination für Geschichte und das Mittelalter mit der Community zu teilen! Und wie immer, im Sinne der Geschichte: Immer schön zurück schauen!
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Sunday May 29, 2022
Sunday May 29, 2022
Nicht nur als Individuum stellt man sich oft die Frage: "Woher komme ich eigentlich?" Diese Frage hat auch im (Früh-)Mittelalter Herrscherfamilien oder sogar ganze Stämme beschäftigt! Und dabei steht nicht nur die reine Befriedigung im Vordergrund, zu wissen, wo man herkommt – sondern auch politische Gründe, die vor allem mit Legimitation und Identität zusammenspielen. Die Sachsengeschichte Widukinds von Corvey (Res gestae Saxonicae) ist ein Beispiel dafür, wie man die Herkunft des eigenen Stammes beschreiben kann und welche Bedeutung das für ein Herrschergeschlecht hat. Teil nicht nur seines Werkes ist dabei die sogenannte Origo gentis, also die Herkunftsgeschichte, in diesem Fall der Sachsen. In dieser Folge schauen wir uns die Funktionen dieser Herkunftsgeschichten an.
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Links zur Episode:
- Folge 2: Sächsisches Taufgelöbnis
- Folge 4 : Vita Karoli Magni als Beispiel für Quellenkritik
- Bibelmuseum in Münster
Literatur:
- Plassmann, Alheydis: Origo gentis. Identitäts‐ und Legitimitätsstiftung in früh‐ und
hochmittelalterlichen Herkunftserzählungen, Berlin 2006. - Ralfs Buch "Gründungsmythen des Nationalismus"

Sunday May 15, 2022
Sunday May 15, 2022
„Nonnen im Mittelalter waren dumm“ – äh. Nein! Und das Gegenteil wird oft genug bewiesen, wenn man sich mit den mittelalterlichen Handschriften aus den Nonnenklöstern auseinandersetzt.
Auch die Sammlung von Handschriften, die man vom 26.10.2021–30.01.2022 im Museum Schnütgen im Rahmen der Ausstellung „Von Frauenhand. Mittelalterliche Handschriften aus Kölner Sammlungen” bestaunen konnte, zeigt die Nonnen verschiedener Klöster als begabte und intelligente Produzentinnen.
Ich habe mich im Januar auf zum Museum gemacht und war regelrecht berührt von diesen Schriftzeugen – was mich zu dieser Folge inspiriert hat!
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Links zur Episode:
- Folge 2: Sächsisches Taufgelöbnis
- Folge 3 : Bursfelder Reform
- Folge 9: Karolingische Bildungsreform
- Seite zur Ausstellung des Museum Schnuetgen
- Ars grammatica, Cod. 204
- Renneberg Codex 149
- Codex 1150, Noten

Sunday May 01, 2022
Sunday May 01, 2022
Das Mittelalter hat immer wieder mit Vorurteilen zu kämpfen und wird nur allzu oft in Extremen gedacht und kommuniziert: es ist finster, rückschrittig und sowieso erst mal dumm. Andererseits wird das Mittelalter vor allem in Film und Fernsehen im Gegenteil als sehr romantisch dargestellt!
Doch woher kommt diese Denke? Handelt es sich um ein ausschließlich neuzeitliches Phänomen? Diese Frage kann klar mit einem Nein beantwortet werden. Denn bereits im 15. und 16. Jahrhundert kamen die Mittelalter-Basher schlechthin daher, um das Mittelalter zu dissen und ihm entsprechenden Stempel aufzudrücken: Die Humanisten!
Schauen wir uns in Folge #17 also mal an, woher der Begriff des Mittelalters und die Vorurteile überhaupt kommen, warum sie entstanden sind und wieso an diesen eigentlich auch nichts dran ist :)
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Literatur
-
Seibt, Ferdinand: Glanz und Elend des Mittelalters. Eine endliche Geschichte (Sonderausgabe, 1999).
- von Moos, Peter: Gefahren des Mittelalterbegriffs. Diagnostische und präventive Aspekte, in: Joachim Heinzle (Hrsg.): Modernes Mittelalter. Neue Bilder einer populären Epoche. Frankfurt/M. u.a.: Insel-Verlag 1994. S. 33-63.
