Irmimi
#28: Iihh, da steckt der Wurm drin! Wie man einen Wurm Schritt für Schritt aus dem Körper zwingt

#28: Iihh, da steckt der Wurm drin! Wie man einen Wurm Schritt für Schritt aus dem Körper zwingt

November 13, 2022

In Folge 3 der Zauberspruchreihe geht es um Würmer ... nicht die Würmer, die wir so kennen, sondern die Würmer in all ihren möglichen Variationen des Mittelalters! Was Dämonen- und Sympathieglaube damit zu tun haben, was ein Wurmsegen ist und warum mittelalterliche Würmer Google Maps gebrauchen könnten, klären wir in der Folge :) 

Links zur Episode 

Literatur

  • Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter
  • Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen
  • Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde
  • Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens
  • Wolfgang Beck: Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung.
  • Stephan Müller: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie. Zweisprachig. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Reclam-Heft, Stuttgart 2007.

 

#27: Ein Zauberspruch-Template? Wie man mit vergangenen Ereignissen einem Pferdefuß in der Gegenwart helfen kann

#27: Ein Zauberspruch-Template? Wie man mit vergangenen Ereignissen einem Pferdefuß in der Gegenwart helfen kann

October 16, 2022

Effi Briest war gestern! In dieser Folge schauen wir uns mal die Struktur und den Aufbau eines Zauberspruches an! Aber keine Angst – das wird kein Deutschunterricht :) 

Vielmehr blicken wir auf die zweigliedrige Struktur der Merseburger Zaubersprüche und schauen uns an, wie man heidnisches Personal ganz einfach durch christliches ersetzt, um Pferdefüße oder auch Menschen zu heilen. Dafür nehmen wir nur ein vergangenes Ereignis und eine Beschwörungsformel – easy, oder? 

Links zur Episode 

Literatur

  • Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter
  • Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen
  • Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde
  • Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens
  • Wolfgang Beck: Die Merseburger Zaubersprüche. Eine Einführung.
  • Stephan Müller: Althochdeutsche Literatur. Eine kommentierte Anthologie. Zweisprachig. Übersetzt, herausgegeben und kommentiert von Stephan Müller, Reclam-Heft, Stuttgart 2007.

 

 

#26: Irmimi verhext! Was mittelalterliche Zaubersprüche sind und wie sie funktionieren

#26: Irmimi verhext! Was mittelalterliche Zaubersprüche sind und wie sie funktionieren

October 2, 2022

Harry Potter, Der Herr der Ringe und magische Tierwesen – der Bezug zu Magie im 21. Jahrhundert ist ein romantischer und verklärter. Wir lassen uns von Film und Fernsehen verzaubern und würden gerne selbst die Kunst der Magie beherrschen – die Sehnsucht wird durch die Medien verstärkt und wir tauchen ein in eine magische Welt abseits unseres Alltags. Doch kennen wir auch ein negatives Bild von Magie, etwa im Kontext der frühneuzeitlichen Inquisition und der Hexenprozesse. Dass es Magie im realen Leben gibt, etwa in Form von Zaubersprüchen, werden viele von uns erst einmal verneinen, verorten wir diese eben in der fiktionalen Welt oder in einer von Glauben und Aberglaube geprägten Vergangenheit. Doch gibt es durchaus „echte“ Magie. Besser gesagt, die schriftlich fixierten Zaubersprüche, die uns in historischen Quellen vorliegen! Und genau hier klingeln Irmimis Ohren :) 

Doch bevor wir uns in die Quellen stürzen, möchte ich mit dieser Auftakt-Folge ein paar Dinge rund um Zaubersprüche klären: Was ist ein Zauberspruch überhaupt? Wer hat sie ausgeführt? Und vor allem wie?  

Links zur Episode 

Forgotten Creatures 

Zeitschrift "Die Mark Brandenburg"

Folge 6 zum "Nekronomikon" :)

Literatur

  • Richard Kieckhefer: Magie im Mittelalter
  • Verena Holzmann: «Ich beswer dich wurm vnd wyrmin...» Formen und Typen altdeutscher Zaubersprüche und Segen
  • Irmgard Hampp: Beschwörung, Segen, Gebet. Untersuchungen zum Zauberspruch aus dem Bereich der Volksheilkunde
  • Dieter Harmening: Wörterbuch des Aberglaubens

 

#25: Zombies im Mittelalter? Wiedergänger in der Chronik Thietmars von Merseburg

#25: Zombies im Mittelalter? Wiedergänger in der Chronik Thietmars von Merseburg

September 18, 2022

"Braaaains" ... "More braaaains!" Heute bewegen wir uns ins Reich der lebenden Toten im Mittelalter – zu Zeiten Thietmars von Merseburg im 11. Jahrhundert. Zugegeben etwas anders als in dem Klassiker "Reanimator" ;)

Doch schreibt Thietmar in seiner Chronik nicht nur schnöde die Geschichte der sächsischen bzw. ottonischen Herrscher nieder, er lädt uns ein in in die gruselige, aber interessante Welt der Wiedergänger – bzw. wie er sie wahrnahm. Hier stützt er sich auf (zuverlässige ...) Aussagen aus zweiter Hand und hatte auch selbst die ein oder andere Begegnung. So oder so verrät uns Thietmars Chronik ein wenig über die (seine) Wahrnehmung bzgl. Dies- und Jenseits, aber auch über den Umgang mit dem Tod!

Links zur Episode 

24 1/2: Das Leben grätscht dazwischen, die Folge muss leider ausfallen :(

24 1/2: Das Leben grätscht dazwischen, die Folge muss leider ausfallen :(

September 4, 2022

Die heutige Folge muss leider ausfallen: Das Leben kommt immer wieder mal dazwischen gegrätscht und dann bleiben leider auch mal Hobby- und Herzensprojekte wie Irmimi liegen ... Am 18.09. geht dann die versprochene Folge zur Chronik Thietmars von Merseburg an den Start :) Wer dennoch eine Folge Irmimi hören möchte und den Newsletter noch nicht abonniert hat, kann sich dort eine Bonusfolge anhören :) 

Danke, dass ihr meinen Podcast hört und bis in 2 Wochen meine Lieben!

#24: Ita Germani sunt? Das Germanenbild in Tacitus’ ”Germania”

#24: Ita Germani sunt? Das Germanenbild in Tacitus’ ”Germania”

August 21, 2022

Salve meine Lieben!
Keine Sorge, das Mittelalter ist nicht ausverkauft! Aber heute bewegen wir uns ein klitzekleines bisschen in der Antike: Denn in Folge #24 geht es um die sogenannte Germania des antiken römischen Schreibers Tacitus. 

Dort wird ein Bild von den Germanen gezeichnet, das seinen Weg über das Mittelalter und die Frühe Neuzeit hinweg bis ins 20. Jahrhundert geprägt hat! 

Möglich war dies natürlich nur, weil das Mittelalter im 9. Jahrhundert fleißig Tacitus' Texte abgeschrieben hat ;)

Welches Germanenbild durch die Geschichte geistert und welche Bedeutung hier die Überlieferung, Rezeptionsgeschichte und vor allem Quellenkritik haben, erfahrt ihr in der Folge!

Links zur Episode 

 

#23: Irmimi wird 1! Eine Tour durch das mittelalterliche Sachsen-Anhalt und liebe Worte

#23: Irmimi wird 1! Eine Tour durch das mittelalterliche Sachsen-Anhalt und liebe Worte

August 7, 2022

Ihr Lieben! am 09. August wird Irmimi ein ganzes Jahr alt :) Was für ein Zufall, dass ich die Woche zuvor im mittelalterlichen Sachsen-Anhalt war und euch als kleines Jubiläums-Special davon erzählen kann :) 

Auch gebe ich die lieben O-Töne zum besten, die ich von euch zum Einjährigen bekommen habe! Da schmilzt das Herz :D 

Viel Spaß beim Hören und danke an alle Hörerinnen und Hörer! Ihr seid die Besten :)

Links zur Episode 

Folge zum "Nekronomikon"

Folge zu Luthers Septembertestament

Instagram-Account von Historiker Björn Hennecke "Der Geschichtsler"

Ralfs Geschichtsclub 

 

#22: Die jüngere und ältere Edda? Ein kleiner Crashkurs

#22: Die jüngere und ältere Edda? Ein kleiner Crashkurs

July 24, 2022

Wir kennen gemeinhin das altnordische Werk rund um Götter- und Heldenlieder,  genannt "Edda" – dabei gibt es nicht "diese eine" Edda, sondern eigentlich zwei, die teilweise und auch fälschlicherweise immer noch als jüngere und ältere bezeichnet werden. Spoiler: Ist mir auch passiert :) 

Deswegen schauen wir uns in Folge 22 mal an, warum die Bezeichnungen eigentlich nicht (mehr) so richtig korrekt sind, worum es in den Dingern geht und blicken auch auf einen der Autoren: Snorri Sturluson!

Links zur Episode

Literatur

  • Die Edda des Snorri Sturluson. Ausgewählt, übersetzt und kommentiert von Arnulf Krause. Bibliographisch aktualisierte Ausgabe. Philipp Reclam jun., Stuttgart 2017.
  • Simek, Rudolf: Die Edda. C.H. Beck, München 2007.

 

#21: Fater unseer, thu pist in himile – althochdeutsche Vaterunser-Übersetzungen

#21: Fater unseer, thu pist in himile – althochdeutsche Vaterunser-Übersetzungen

July 10, 2022

Naaa, habt ihr die ersten Zeilen im Titel sofort erkannt? In Folge 21 schauen wir uns nämlich einen Text an, den so ziemlich jeder kennt: Das Vaterunser. Um genau zu sein, schauen wir uns die verschiedenen althochdeutschen Übersetzungen an und an welchen Stellen interessante Unterschiede festzumachen sind. Gleichzeitig werfen die Übersetzungen wohl auch spannende theologische Fragen auf! Viel Spaß beim Hören, und falls Theologen und Theologinnen reinhören, freue ich mich sehr über Input aus theologischer Sicht :) Die Folge findet ihr auf allen bekannten Podcast-Plattformen und unter dem Link in der Bio! 

Links zur Episode

Literatur:

  • Müller, Stephan, Althochdeutsche Literatur - Eine kommentierte Anthologie Althochdt. /Neuhochdt., Stuttgart 2007.
  • Bergman, Rolf: Althochdeutsche und altsächsische Literatur, Berlin/Boston 2013.
#20: Weltuntergang und einmalige Wörter – das Muspilli

#20: Weltuntergang und einmalige Wörter – das Muspilli

June 26, 2022

Laut Elias Steinmeyer ist das Muspilli "das verzweifeltste Stück der ahd. Litteratur". Zumindest trägt das Muspilli aufgrund seiner Überlieferung, seinem inhaltlichen und sprachlichen Aufbau und nicht zuletzt seines recht auffälligen Namens viel Deutungspotenzial in sich. Und seien wir ehrlich: Dass es im Muspilli um den Weltuntergang geht, trägt auch noch mal erheblich dazu bei, das Teil einfach spannend zu finden ;) In Folge 20 schauen wir uns mal dieses sehr komplexe, aber einfach faszinierende Stück "Verzweiflung" an! 

Links zur Episode:

Literatur:

  • Steinmeyer, Elias von: Die kleineren althochdeutschen Sprachdenkmäler. Berlin 1916.
  • Kolb, Herbert: "Vora demo Muspille". Versuch einer Interpretation. In: Zeitschrift für Deutsche Philologie, Bd. 83 (1964), Heft 1, S. 2-33. S. 33: "daß das Muspilli gerade durch die Gegenüberstellung des Jüngsten Gerichts und weltlicher Rechtsformen, in der bewussten Verflechtung beider [...] eine Dichtung von großer Eigenart und Eigenständigkeit bildet"
  • Bostock, J.K.: A Handbook on Old High German Literature (Second Edition revised by K.C. King and D. R. McLintock). Oxford 1976. S.141: "It is possible [...] to trace a logical progression of thought throughout the poem, in spite of the obvious changes of emphasis which occur."
  • Janota, Johannes: Endzeitwissen in der althochdeutschen Literatur: Das „Muspilli“. In: Krimm, S./ Triller, U. (Hgg.): Der Engel und die siebte Posaune... Endzeitvorstellungen in Geschichte und Literatur. München 2000, S. 26-46.
  • Müller, Stephan, Althochdeutsche Literatur - Eine kommentierte Anthologie Althochdt /Neuhochdt, Stuttgart 2007.
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