Irmimi
#11: Zentrale Randphänomene – Mittelalterliche Glossen als Wissensvermittler

#11: Zentrale Randphänomene – Mittelalterliche Glossen als Wissensvermittler

January 23, 2022

Gloooooooossen (mit langem Oooooo ;) ) sind ganz tolle Helferlein, um sich einem fremden bzw. fremdsprachigen Text anzunähern. Bereits in der Spätantike gab es den Prozess der Glossierung, wurde dann ab dem Frühmittelalter weitergeführt und findet sogar den Weg in frühe Drucke im 15. Jahrhundert. Glossierungen sind dabei Anmerkungen in oder an einem Haupttext. Es handelt sich um Kommentare und Anmerkungen oder auch Erklärungen einzelner Wörter und unterstützt eben dabei, sich Texte erschließen zu können. Dabei gibt es verschiedene Arten von Glossen: Welche das sind, erfahrt ihr in der Folge!

Links zur Episode

 

 

#9: Yay, Schriftlichkeit! Handschriften und die karolingische Bildungsreform

#9: Yay, Schriftlichkeit! Handschriften und die karolingische Bildungsreform

December 6, 2021

In Folge 9 geht es um den Beginn der Schriftlichkeit, wie wir sie aus dem Mittelalter kennen ;) Wann hat man also angefangen, Handschriften so zu produzieren, wie wir sie kennen? Karl der Große spielt hier eine wesentliche Rolle, vor allem im Zuge seiner sogenannten karolingischen Bildungsreform, die auch heute noch spürbar ist. Dazu hat er sogar eine eigene Schriftart kreieren lassen, die das Lesen erleichtern und Kultur und Bildung umfassend fördern sollte.

Links zur Episode

Literatur:

  • Brunner, Horst: Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Stuttgart: Reclam 1996. S. 23-29.
  • Brunhölzl, Franz: Von Cassiodor bis zum Ausklang der karolingischen Erneuerung, in: Franz Brunhölzl (Hrsg.): Geschichte der lateinischen Literatur des Mittelalters, erster Band, München 1996.
#1: Der Abrogans – von unpraktischen Wörterbüchern und früher Sprachreflexion

#1: Der Abrogans – von unpraktischen Wörterbüchern und früher Sprachreflexion

August 9, 2021

Der Abrogans – was klingt wie ein Disney-Bösewicht ist in Wahrheit die älteste erhaltene deutsche Handschrift aus dem Frühmittelalter. Er ist ein Zeugnis für frühe Sprachreflexion und zeigt, dass wir uns nicht nur heute bewusst mit unserer Sprache auseinandersetzen!

Links zur Episode:

Digitalisat: https://handschriftencensus.de/3692

 

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